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Benötigt der menschliche Körper Kohlehydrate?
01.03.2026 – JeDI Consulting – Lesezeit 4 Minuten
Kohlehydrate sind ein Lebensmittel, das der menschliche Körper verwerten kann, aber nicht muß. Und wenn er es tut, zu welchem Preis?
Unsere Zellen verbrennen Zucker. Diese Eigenschaft kommt aber mit einigen Bedingungen. Während offiziell behauptet wird, die tägliche Ernährung sollte aus etwa der Hälfte an Kohlehydraten bestehen, sehen wissenschaftliche Belege ganz anders aus. So ist es eindeutig und unmißverständlich bewiesen, daß Kohlehydrate nicht lebensnotwendig sind. Der Körper kann Zucker selbst aus Fettreserven freisetzen, wenn er ihn benötigt. Die richtigen Fette und Proteine jedoch sind lebensnotwendig, wie sauberes Wasser.
Warum jedoch besteht der Großteil des Angebotes im Supermarkt aus Kohlehydraten? Die Antwort ist einfach. Sie schmecken den meisten Leuten, sie sind billig und im Einkauf liegt der Gewinn.
Jedes Kohlehydrat jedoch wird im Körper sofort 1:1 in Zucker umgewandelt. Wir finden dabei im wesentlichen Glokose und Fruktose. Der Fruktoseanteil ist der gefährlichere, denn sie kann nur durch die Leber verstoffwechselt werden während Glukose (bei entsprechender, körperlicher Anstrengung) direkt in den Zellen verbrannt werden kann. Der Fruktosespeicher in der Leber ist sehr viel kleiner als die Speicher der Zellen in den Muskeln. So kann etwa die Muskulatur eine Energiereserve von 1.200 bis 2.400 kcal in Form von Glykogen speichern während die Leber Fruktose etwa 300 bis 600 kcal zu Glykogen umwandelt und speichert.
Kohlehydrate führen sofort zu einer Insulinantwort. Dieses das Zellwachstum unterstützende Hormon verhindert damit die Verbrennung von Fett aus den Körperzellen, indem es den Zucker aus dem Blut in die Zellen bringt. Hält man also an vielen Snacks während des Tages fest, so wird sich der Insulinspiegel im Körper nie auf Null senken um den Weg der Fettverbrennung frei zu machen. Auch Streß, z.B. im Alltag, erhöht den Cortisolspiegel und führt zu einem Anstieg des Blutzucker Spiegels was wiederum zur Fetteinlagerung durch Insulin führt.
Doch unsere Zellen benötigen unbedingt Ruhephasen um die Autophagie – die natürliche Zellreinigung, anstoßen zu können. Besonders unsere Mitochondrien, die Zellmembranen und wichtigsten Kraftwerke der Zellen sorgen für Zellgesundheit und die Zellatmung. Zudem regulieren sie den kontrollierten Zelltod. Wird jedoch permanent Fett eingelagert, so verhindert dies unser natürliches Wartungsprogramm. Die Folgen sind nicht immer durch Übergewicht zu erkennen. Auch die anti-alkoholische Fettleber führt zu Entzündungen im Körper und kann schwere Krankheiten auslösen.
Schon ab ca 10 bis 12 Stunden ohne Insulin- oder Cortisolausschüttung beginnt der Körper automatisch Ketonkörper auszuschütten um Fett zu verbrennen. Die sogenannte Autophagie kann also einfach täglich angewendet werden, sofern man z.B. das völlig überflüssige Frühstück weg läßt und sich auf Low-Carb bis Ketogene Ernährung einstellt.
Optimal ist damit entgegen vieler fragwürdiger Empfehlungen eine kohlehydratarme Ernährung mit längeren Essenspausen. Der Mythos der Kohlehydrate ist längst wissenschaftlich überholt und gilt mindestens als hinterfragenswert. Mit Kohlehydraten steigt der Heißhunger exponentiell an. Läßt man sie überwiegend weg, ist ein Fastenfenster von 16 oder 18 Stunden sehr leicht und ohne Hunger umsetzbar.
Das sogenannte intermetierende Fasten ist keine harte Fastenkur sondern kann ganz einfach in den Tagesablauf eingebaut werden. Studien belegen außerdem, daß sich bereits ab 24 Stunden Fasten neue Stammzellen bilden können.
Der Körper wird es durch erheblich verbesserte Gesundheit danken, die Pharmaindustrie allerdings nicht.