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Warum die Blockchain Technologie ineffizient ist und nur alleine für Bitcoin einen Sinn ergibt

15.05.2026 – JeDI Consulting – Lesezeit < 4 Minuten

Der Mainstream glaubt, daß Blockchain eine Technologie der Zukunft ist. Doch dem ist nicht so.

Diese Datenbanktechnologie ist bereits sehr alt und macht heute nur in seltenen Ausnahmefällen überhaupt einen Sinn. Sie ist langsam, speicherintensiv und hat wenig Konfigurationsmöglichkeiten. Faktisch jedes neuere Datenbank-Managementsystem ist einer Blockchain überlegen. Warum wird sie dennoch so auf Händen getragen und hochgepriesen?

Der Grund ist das Aufkommen von Kryptowährungen. Im Zuge der Entwicklung von Bitcoin haben sich zahlreiche Ableger gebildet. Da der Code von Bitcoin quelloffen verfügbar ist, läßt er sich legal kopieren und auf andere Ideen frei umstrukturieren. Theoretisch kann also jeder einen beliebigen, neuen Bitcoin ins Netz stellen. Dies ist auch häufig geschehen und es wurde sehr einfach, einen eigenen Coin auf den Markt zu bringen.

Daß die meisten Kryptoprojekte eine Blockchain vewenden, liegt also primär daran, daß auch Bitcoin eine Blockchain benutzt. Der Entwickler von Bitcoin hat dies jedoch nicht ohne Grund getan sondern um eine spätere Eigenschaft zu sichern, sollte sich dieses Projekt etablieren. Eine digitale Wahrheit zu schaffen mit einer nicht manipulierbaren Zeitkette, sobald sich das Protokoll dezentral verteilt. Es war also ein Vorausschauen. Die Blockchain war aufgrund der Eigenschaften von Bitcoin keine bahnbrechende Entwicklung sondern eine Notwendigkeit.

Doch die Blockchain alleine macht keinen Sinn um Daten darauf fälschungssicher abzulegen. Niemand kann überprüfen, ob die darauf gespeicheten Informationen auch wahr sind. Genau genommen kann sogut wie keine digitale Information auf Echtheit überprüft werden. Weder ein Fernsehbild, ein Video noch eine beliebige Information aus dem Internet. Faktisch ist es mit keinem Datenbank Managementsystem möglich, überprüfbar wahre Informationen zu speichern. Erst in Verbindung mit kryptographischen Schlüsseln und einer sich selbst regulierenden Rechenleistung aus einem sehr großen, dezentralen Netzwerk wird die Blockchain zu einem mächtigen Werkzeug.

Die heute erforderliche Rechenleistung (Hashrate) im Bitcoin Netzwerk ist dezentral gebündelt so groß, daß selbst ein Land mit der Größe der USA nicht die Energie aufbringen könnte, um es zu manipulieren. Die Ineffizienz der Blockchain wird hier zum Sicherheitsmerkmal. Denn das Bitcoin Protokoll regelt die Geschwindigkeit der Block-Generierung durch eine Schwierigkeitsanpassung automatisch, je mehr Teilnehmer sich am Schürfen (Mining) beteiligen. Der Parameter der Difficulty reguliert dabei ein gleichmäßiges Intervall, in dem Blöcke gefunden werden können. Das Bitcoin Protokoll soll auf einen langen Zeitraum gerechnet immer alle 10 Minuten einen neuen Block in die Blockchain einfügen. Ist viel Rechenleistung im Netzwerk, so wird die Schwierigkeit hoch gestellt. Ist weniger Leistung verfügbar, wird die Schwierigkeit geringer. Damit wird auch das Schürfen wieder günstiger und schafft neue Anreize, denn der Miner erhält automatisch eine Subventionierung für einen gefundenen Block.

Diese Balance kann nur mit einer Blockchain erreicht werden, was der Entwickler sehr vorausschauend erkannt hat. Mit einem Knotenpunkt, den jede Person selbst betreiben kann, läßt sich also eindeutig feststellen, ob die Kette echt ist anhand der historisch bekannten Parameter Hashrate und Difficulty. Es läßt sich daraus sogar der enorme, weltweite Energieverbrauch des Netzwerkes ermitteln und damit besteht eine nicht-manipulierbare, digitale Wahrheit.

Allerdings bezieht sich diese Wahrheit ausschließlich auf die Daten des Coin selbst. Zusatzinformationen, die selbst auf dieser Blockchain gespeichert werden können, sind nicht überprüfbar. Deshalb sind auch alle anderen, nicht dezentralen Kryptoprojekte auf Blockchain Basis sinnlos.

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