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Was ist Fiat Geld?

15.04.2026 – JeDI Consulting – Lesezeit < 2 Minuten

Geld ist das wichtigste Tauschmittel unserer Zivilisation. Ohne Geld ist ein prosperierendes und effizientes Zusammenleben mit technischem Fortschritt faktisch nicht möglich.

Fiat (lat. ‚es werde‘, ‚es entstehe‘) bedeutet, daß heutige Zentralbanken ihre Währungen (gewähren, Gewährleistung) beliebig vervielfältigen können. Dies hat sowohl Vor- aber auch Nachteile.

J.P. Morgan, einer der Hauptanteils-Eigner der FED, USA, sagte selbst: „Fiat Geld sind nur Schulden. Gold ist Geld.“

Einfach ausgedrückt ist der Vorteil eine sofortige Liquidität ohne, daß eine konkrete Deckung durch z.B. ein Basisgeld (Gold, Bitcoin) nötig ist; so wie es heute der Fall ist. Dazu muß man allerdings dem System bedingungslos vertrauen.

Der Nachteil ist eine permanente Entwertung, wenn z.B. Kredite nicht mehr ausgeglichen werden. Beispiele dazu finden sich zahlreich in staatlich finanzierten Schulden-Unternehmen, Staatsanleihen und Staatsschulden. Der US-Dollar hat bis heute 99 Prozent an Wert verloren, der Euro seit seinem Bestehen im Jahr 2002 etwa 75 Prozent.

Der Mythos und das Versprechen der Zentralbanken, daß Löhne und Gehälter automatisch mit der Inflation ansteigen würden ist längst überholt, wissenschaftlich widerlegt, sogar von den Zentralbanken zugegeben und gehört damit in das Reich der Fabeln. Der Passus des Vertrauens darf bei Fiat Geld durchaus hinterfragt werden.

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