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Moral

15.09.2026 – JeDI Consulting – Lesezeit 4 Minuten 

Und immer wieder die Moral..
(Der kontroverse Begriff von Moral)

Die Auslegung von Moral ist sehr umstritten, wird sehr unterschiedlich oder gar nicht vermittelt und bietet viel Raum für Interpretation. Daher gilt es diesen Begriff einmal genauer zu betrachten.

Er leitet sich vom lateinischen Adjektiv moralis ab, was „die Sitten betreffend“ bedeutet. Er ist ursprünglich eine Übersetzung des griechischen Begriffs êthikê (Ethik), die der römische Philosoph Cicero prägte.

Moral bezeichnet demnach die Gesamtheit der Werte, Normen und Regeln, die in einer freien Gesellschaft oder Kultur allgemein anerkannt sind und als Richtschnur für das zwischenmenschliche Miteinander gelten.

Sie dient heute oft dazu, Handlungen subjektiv in als „richtig“ oder „gut“ versus „falsch“ oder „böse“ zu bewerten und soll so ein harmonisches Zusammenleben ermöglichen, indem sie individuelle Rechte zugunsten ’sozialer Gerechtigkeit‘ und Fairness einschränkt. Doch wer bestimmt, was gerecht ist und was fair, für wen gilt ‚gut‘ oder ‚böse‘?

Taucht man etwas tiefer in den Moral-Begriff so fällt auf, daß sich sogenannte ’soziale Werte‘ unter objektiven Betrachtungen kaum mit Moral vereinen lassen. Denn Einschränkungen und Zwänge stellen einen direkten Widerspruch mit echter, objektiver Moral dar.

Das menschliche Bewußtsein kann stark beeinflußt werden von vier Faktoren. Unwissenheit, Gleichgültigkeit, Angst sowie Trägheit. Sie sind ein Nährboden für nicht-objektive Narrative und Ideologien die zu fatalen Fehlentscheidungen führen können. Dabei stellen die weltlichen bekannten Religionen nur einen Teil derer dar, die viel Raum für Mißbrauch bieten und von der wahren Gestalt der Moral abzulenken vermögen.

Auch Politik, Regierungen und Medien fallen unter die kritischen Institutionen, die viel Vertrauen genießen, dies bereits vielfach mißbraucht haben und trotzdem niemals Beweise liefern mußten. Beweise werden allerdings auch selten eingefordert.

Als Religion kann auch die Liebe zu Bequemlichkeit verstanden werden, die Verehrung und der Glaube von Autorität, die moralische Legitimation der Staaten und Regierungen sowie alles, was ohne Logik und Beweise geglaubt und akzeptiert wird. Doch all dies betrifft nicht die objektive Moral, da Religionen von Menschen erfunden wurden.

Es gilt als Naturgesetz, daß Freiheit den Guten vorbehalten ist, die richtig handeln. Religionen lenken davon ab, da sie das Gegenteil von Freiheit verkörpern. Freiheit ist ein Recht auf objektive Moral. Dieses Recht bedingt das Verhalten, keinerlei Schaden bei anderen zu verursachen.

Übertretungen des Rechts der objektiven Moral verursachen meß- und nachweisbaren Schaden bei anderen. Die Minderung eines Wesens in einer bestimmten Form. Eine Form von Diebstahl. Das Wegnehmen von etwas, was sich nicht in seinem Eigentum befindet, sondern Eigentum eines anderen ist.

Aus der katholischen Religion sind z.B. die sieben Todsünden bekannt, die zu Verwirrung führen können und Menschen von der objektiven Moral ablenken: Stoltz (Hochmut), Völlerei, Faulheit, Wollust, Zorn, Neid und Habgier.

Doch diese Dinge bezeichnen zunächst noch kein Verhalten sondern innere Gefühlszustände oder Zustände der Selbstübertreibung. Nicht eine dieser ‚Todsünden‘ ist ein Verhalten, das an einem anderen Individuum ausgeführt wird und kann damit auch nicht unmoralisch sein. Werden sie an einem anderen Individuum ausgeführt, so entsteht jedoch direkt unmoralisches Verhalten.

Erst dann verursachten sie Schaden an anderen Wesen mit der Einleitung von Gewalt, Zwang oder Diebstahl an einem Individuum oder an Eigentum.

Es finden sich in der Gesellschaft klare Handlungen des unmoralischen Diebstahls:

– Mord (jedoch nicht Töten in Notwehr)
– Körperverletzung (Diebstahl des körperlichen Wohlbefindens, körperlichen Eigentums, Gesundheit)
– Vergewaltigung (Verletzung des freien Willens)
– Diebstahl von physischem Eigentum
– Hausfriedensbruch (Nehmen von Sicherheit im Wohnraum)
– Nötigung: Wegnehmen des freien Willens, des größten Geschenks des Universums
– Täuschung (Die Fähigkeit stehlen, Entscheidungen aufgrund korrekter Informationen zu treffen)

Ein Vergleich zu unserer Gesellschaft, Geschichte, Geld- und Steuersystem, Politik, Staat, Militär, Polizei, Medien, Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie zur katholischen Kirche bleibt jedem selbst überlassen.

Nimmt jedoch die Moral zu, nimmt auch die Freiheit zu. Nimmt sie ab, verliert die Freiheit direkt proportional gemäß des Naturgesetzes. Um Freiheit zu erreichen ist damit das Wissen über objektive Moral unbedingt notwendig.

Aus diesen Widersprüchen zeigt sich ein großer Unterschied zwischen objektiver und fremdbestimmter Moral. Es wird sich zeigen, ob die Gesamtheit der anerkannten Werte, Normen und Regeln in eine freiheitliche oder fremdbestimmte Zukunft führen wird.

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