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Warum gibt es in der Politik Rechte und Linke?

15.03.2026 – JeDI Consulting – Lesezeit 3 Minuten 

In der Politik selbst und auch unter den Bürgern werden oft heiße Wortgefechte ausgetragen und immer wieder fallen Kraftbegriffe wie Rechts und Links. Doch woher kommen diese Bezeichnungen und wie werden sie korrekt eingeordnet?

Zurückzuführen sind beide politische Gesinnungsrichtungen auf die Französische Revolution von 1789 bis 1799. Es gab zwei Flügel, wie man es heute noch in den Regierungshäusern beispielhaft vorfindet.

Der linke Flügel bewarb dabei die Gleichheit aller Bürger. Diese sollte durch soziale Strukturen erreicht werden. Sozial bedeutet dabei, vorhandenen Wohlstand mittels Staatsgewalt auf die Armut umzuverteilen. Faktisch sollte also das Privateigentum durch den Staat mindestens durch Steuergesetze verwaltet werden. Entsprechend wich das Bürgerliche Recht dem Monopolrecht des Staates, in dessen Folge auch die wirtschaftliche Freiheit durch staatliche Eingriffe reguliert werden sollte.

Der rechte Flügel dagegen kämpfte um echte Bürgerrechte (Staat nicht als Rechtsmonopol), nicht angreifbare Eigentumsrechte (Steuerfreiheit) und besonders die Freie Marktwirtschaft.

Wie wir in der heutigen Politik sehen, gibt es faktisch kein Partei, die sich für die ursprünglich rechten Eigenschaften einsetzt. Denn keines der drei Kernbereiche findet heute weltweit Anwendung.

Dies führt zur Erkenntnis, daß rechte Politik in unserer heutigen Zeit in keiner einzigen Partei existiert. Schon gar keine rechtsradikale (radix = Wurzel) Politik. Sie wurde wurde bereits in der Französischen Revolution aus der Gesellschaft entfernt durch Königsmorde, Egalitarismus, Demokratie, Sozialismus, Massenplünderung, militärische Zwangsverpflichtung und ideologisch motivierte Kriege.

Tatsächlich ist also jede heutige Politik links, auch, wenn sie als rechts bezeichnet wird. Denn jede Partei verfolgt die linken Ziele der staatlichen Eingriffe in die Wirtschaft, das staatliche, gewaltorientierte Rechtsmonopol und die sozial orientierte Umverteilung von Vermögen durch hinterfragenswerte Steuergesetze. Der kapitalistische Widerspruch mit dem Fiatgeld System ist dabei besonders erwähnenswert.

Eine tatsächlich rechte Politik wäre also gar keine Politik und müßte für eine effizient sowie fair funktionierende Gesellschaft durch Privatrechtsgesellschaften oder freie Ordnungen ersetzt werden.

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