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Ist es richtig, Wohlhabenden ihr Geld weg zu nehmen?

15.08.2026 – JeDI Consulting – Lesezeit 2 Minuten 

Es mag hinterfragenswert sein, wodurch Reiche ihr Geld im Ursprung bekommen haben. Hunderte Millionen oder gar Milliarden an Kapital aufzubauen erscheint nur in seltenen Ausnahmefällen auf Fairness basieren zu können.

Stellt man jedoch diese Überlegung zunächst einmal zurück so wird deutlich, daß wohlhabende Menschen auch sehr viel mehr Geld ausgeben, als Bürger mit weniger Mitteln. Viel Umsatz bedeutet automatisch auch viel Wirtschaftsleistung. Dies impliziert wiederum Arbeitsplätze und Möglichkeiten, den Bedarf an verschiedenen Gütern oder Dienstleistung zu decken.

Ein armes Land hat z.B. wenig Wirtschaftsleistung. Die Menschen können nicht viel Geld ausgeben und somit besteht auch wenig Nachfrage. Wohlhabende Nationen sind immer auch von hohem Energiebedarf gekennzeichnet. Hohe Energienutzung ist also ein deutlicher Hinweis auf ein wohlhabendes Land. Senkt man den Energiebedarf eines Landes künstlich durch staatliche Eingriffe, kann dies nur zu verringertem Wohlstand führen.

Besteuert man also Reiche und Unternehmen übermäßig, so werden sie andere Länder suchen, um ihre Produkte oder Dienstleistungen herzustellen. Das eigene Land hat nur Nachteile, wenn große Vermögen durch z.B. progressive Steuerprogramme dezimiert werden. Aus der Österreichischen Ökonomielehre ist bekannt, daß sich Armut eben nicht durch das Umverteilen von Wohlstand verhindern läßt. Das Gegenteil ist der Fall und deshalb sind die Steuersysteme der meisten Länder auf dieser Welt nicht nur unfair sondern auch wohlstandsgefährdend.

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