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Warum ein freier Markt der Demokratie überlegen ist

15.07.2026 – JeDI Consulting – Lesezeit 5 Minuten 

In den heutigen Formen der Demokratie wird die gesamte Wirtschaft durch staatliche Eingriffe reguliert. Der klassische Sozialismus basiert vollständig darauf, was schon die Historie deutlich zeigt. Warum aber will man offensichtlich unbedingt an der Demokratie und dem Sozialstaat festhalten?

Die ersten Argumente sind oft, wer denn unsere Straßen baut, wer die Krankenhäuser baut und wer sich um die Armen und Hilfsbedürftigen kümmert.

Es wird stets propagiert, daß die Gesellschaft nur durch einen Sozialstaat zusammenhalten und funktionieren kann. Doch oft ist dieser Zusammenhang nicht gänzlich durchdacht.

Betrachtet man die Geschichte etwas genauer, so wird eine Tatsache deutlich. Sozialismus und Planwirtschaft haben noch nie und unter keinen Umständen zu Wohlstand, Frieden, Fairness und Wachstum geführt.

Das Problem liegt in der Gleichschaltung aller Entwicklungen, Dienstleistungen und Produktionen ohne den wichtigsten Faktor der Qualität mit einzubeziehen. Eine Stunde komplexer und nachhaltiger Denkarbeit soll also dasselbe wert sein, wie eine Stunde dem Ofen beim Brotbacken zuzusehen. Schlimmer noch zählt schon die Anwesenheit dasselbe wie das Verwirklichen einer echten Idee. Nicht, daß damit der Bäcker schlecht dargestellt werden soll. Doch ist sicher eine Erfindung von z.B. einem Fahrrad wirtschaftlich (und auch umwelttechnisch) anders zu bewerten als das Backen von Brot. Unabhängig des jeweiligen Zeitaufwandes.

Der Sozialstaat fördert also im Kern die Bequemlichkeit während der freie Markt diese auf natürliche Weise vermeidet. Ohne Leistung erfolgt kein Verdienst. Das klingt nicht nur fair, es ist auch so.

Das Argument, wer baut also unsere Straßen kann einfach beantwortet werden. Eine Firma baut sie und mit Sicherheit nicht der Staat oder die Regierung. Im Sozialstaat wird sie aber nicht nach wirtschaftlichen Aspekten ausgesucht. Denn der Staat muß nicht wirtschaftlich handeln (und tut dies auch nicht). Im heutigen Fiatsystem stehen den Regierungen erzwungene Steuergelder und nahezu unbegrenzt Kredite von den Zentralbanken zur Verfügung. Es wird also niemals die beste Firma ausgewählt, die sich am Markt durch Qualität etabliert hat.

Doch ein freier Markt regelt noch viel mehr. Ein Sozialsystem wird nicht mehr benötigt, wenn sich durch freie Märkte Unabhängigkeit und Wohlstand von selbst bilden kann. In der Geschichte finden sich viele Beispiele dazu. Im 19. Jahrhundert erzeugte der freie Markt sogar eine Deflation. Das Geld wurde aufgrund des technischen Fortschrittes immer mehr wert. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Doch gerade in dieser Phase entstanden die weltweit wichtigesten Erfindungen.

Unter Lugwig Erhard in der BRD konnte sich auch nach dem 2. Weltkrieg kurzfristig ein Wirtschaftswunder ereignen. Andere politische Interessen jedoch sorgten dafür, daß dies eine Einmaligkeit blieb.

Es gibt also im Freien Markt keine Notwendigkeit, sozial Schwache zu fördern. Denn sie sind so selten, daß Notfälle problemlos kompensiert werden können. Der Freie Markt hat ein natürliches Interesse an einer gesunden Gesellschaft und verhindert damit bereits im Kern große Konflikte.

Kriege nutzen nur den Regierungen. Kein Bürger dieser Welt hat ein Interesse daran, für einen Krieg sein eigenes, hart verdientes Geld auszugeben geschweige denn, sein Leben sinnlos zu riskieren. Aus Sicht des Sozialismus jedoch sind Konflikte erwünscht. Denn sie erhalten ihre Macht. Ein Freier Markt dagegen sieht in Kriegen ausschließlich sinnlose Vergeudung von Ressourcen und Menschenleben.

Er sieht also die Demokratie als unwirtschaftlich an. Denn sie impliziert heute einen Sozialstaat, der gegenüber dem Freien Markt in keinem Bereich des Lebens Vorteile bietet.

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